Worauf Sie beim Kauf Ihrer neuen Matratze achten sollten:
Welche Matratze passt zu mir? Was ist wichtig? Worauf muss ich achten? – Wer sich auf die Suche nach einer neuen Matratze begibt, sieht sich mit vielen Fragen konfrontiert. Die Wahl der neuen Matratze will gut durchdacht sein, schließlich verbringen wir statistisch gesehen ungefähr ein Drittel unseres Lebens im Bett. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, welche Matratze die richtige für Sie ist, finden Sie in diesem Ratgeber hilfreiche Informationen, die Sie bei der Auswahl Ihrer neuen Matratze unterstützen sollen.
Feder oder Schaum – welche Matratzenarten gibt es und wofür eignen sie sich?
In unserem Onlineshop haben Sie die Wahl aus über 50 verschiedenen Matratzen. Ihr wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist der Matratzenkern, der die Liegeeigenschaften maßgeblich beeinflusst und einen ersten Anhaltspunkt für Ihre Entscheidung darstellt. Bei Matratzen Concord können Sie zwischen Federkern- (inklusive Taschenfederkern-), Kaltschaum-, Komfortschaum-, Gelschaum- und Viscoschaummatratzen sowie aus Kombinationen dieser verschiedenen Technologien wählen.
Federkernmatratzen
Der wohl bekannteste Matratzentyp ist die Federkernmatratze. Ihr Matratzenkern besteht aus metallischen Spiralfedern, die von einer Polsterschicht umgeben sind. Innerhalb dieser Kategorie können Bonellfederkern-, Taschenfederkern- und Tonnentaschenfederkernmatratzen unterschieden werden. Im Gegensatz zur Bonellfederung werden die Stahlfedern bei den anderen beiden Varianten einzeln von sogenannten „Taschen“ aus Baumwolle umhüllt. Dadurch bieten Taschenfederkernmatratzen eine noch höhere Punktelastizität und Anpassungsfähigkeit. Aufgrund der Hohlräume im Inneren zeichnen sich alle Federkernmatratzen durch ein außergewöhnlich angenehmes Schlafklima und einen schnellen Feuchtigkeitstransport aus. Daher eignen sie sich besonders für Menschen, die nachts leicht schwitzen oder ein kühles Schlafgefühl bevorzugen. Die hohe Atmungsaktivität beugt darüber hinaus Schimmelbildung vor. Die Federkernmatratze bietet aufgrund ihrer Bauweise eine sehr gute Stützkraft und ermöglicht auch bei einem höheren Körpergewicht eine optimale Schlafposition.
Kalt- und Komfortschaummatratzen
Wie der Name vermuten lässt, bestehen Kalt- und Komfortschaummatratzen aus einem weichen Schaumstoffkern. Der Unterschied liegt im Herstellungsprozess begründet. Während der Matratzenkern der Kaltschaummatratze kalt aushärtet, muss das Material bei der Komfortschaummatratze erhitzt werden. Aufgrund des Schaumstoffkernes überzeugen Schaummatratzen grundsätzlich mit einer herausragenden Körperanpassung und hohen Punktelastizität, die den Körper auf ergonomische Weise unterstützt. Das ausgezeichnete Federungsverhalten reduziert Weckreize infolge natürlicher Dreh- und Wendebewegungen. Daher eignen sich Schaummatratzen besonders für Menschen mit einem unruhigen Schlafverhalten. Die wärmeisolierenden Eigenschaften des Schaumstoffkernes machen sie außerdem zur optimalen Matratze für alle, die nachts leicht frieren oder ein warmes Schlafgefühl bevorzugen. Darüber hinaus sind Schaummatratzen äußerst Allergiker freundlich, da die offenporige Struktur des Schaumstoffs ein hygienisches Schlafklima gewährleistet. Des Weiteren stellt insbesondere die Komfortschaummatratze aufgrund ihres geringen Gewichtes und der leichten Handhabung die ideale Gästematratze dar. Dafür punktet die Kaltschaummatratze mit einer höheren Punktelastizität und Druckentlastung.
Viscoschaummatratzen
Viscoelastische Matratzen bestehen aus einem sogenannten Memory Foam. Die Kombination mit anderen Technologien (zum Beispiel Kaltschaum oder Taschenfederkern) sorgt für eine exzellente Körperanpassung und punktelastische Stützung des Rückens, da sich das Material ohne Gegendruck der Kontur des Körpers anpasst. Viscoschaummatratzen eignen sich daher besonders gut für Menschen mit bestehenden Rückenproblemen, da die Gelenke optimal entlastet werden. Gleichzeitig wird die Blutzirkulation gefördert. Zudem überzeugen Viscoschaummatratzen mit einer hohen Lebensdauer und Wärmeisolation.
Gelschaummatratzen
Gelschaummatratzen wie die Schlaraffia Geltex GX 500 und GX 700 zählen zu den jüngsten Innovationen der Schlafforschung. Sie vereinen einen weichen und anpassungsfähigen Gelschaum mit anderen Technologien wie Komfortschaum, Kaltschaum oder Federkern und bieten so das optimale Maß an Körperanpassung und Stützkraft. Im Gegensatz zu den Viscoschaummatratzen sind Gelschaummatratzen temperaturunabhängig und reagieren auf Druck - daher eignen sie sich besonders für Menschen, die ein kühles Schlafgefühl bevorzugen und auch in der kalten Jahreszeit gerne mit offenem Fenster schlafen. Aufgrund ihrer glatten Oberfläche ist die Gelschaummatratze außerdem ideal für Hausstauballergiker. Die innovative Gelschaum-Technologie zeichnet sich zudem durch eine punktgenaue Druckentlastung aus, die Verspannungen und Rückenschmerzen vorbeugt und die Wirbelsäule nach Bandscheibenvorfällen optimal entlastet. Gelschaummatratzen überzeugen außerdem mit einer besonders hohen Lebensdauer.

Unsere Empfehlungen

H1, H2, H3, H4 – welcher Härtegrad ist der richtige für mich?
Der Härtegrad gibt Auskunft darüber, wie nachgiebig bzw. hart oder weich eine Matratze insgesamt ist. Die optimale Härte ist gegeben, wenn Becken und Schulter in Seitenlage so weit einsinken, dass die Wirbelsäule eine gerade Linie bildet. Für die Festlegung des Härtegrads existieren keine einheitlichen Standards – er wird jeder Matratze individuell vom Hersteller zugeordnet. Der Härtegrad orientiert sich vor allem am Körpergewicht des Schläfers. Hierbei werden folgende Abstufungen unterschieden:  

       • H1 – weich: bis ca. 60 kg Körpergewicht geeignet  
       • H2 – mittelfest: bis ca. 80 kg Körpergewicht geeignet  
       • H3 – fest: bis ca. 100 kg Körpergewicht geeignet  
       • H4 – sehr fest: bis ca. 150 kg Körpergewicht geeignet

Die Körpergröße und Ihre persönlichen Schlafpräferenzen werden dabei allerdings nicht berücksichtigt, daher sollte der Härtegrad für Sie in erster Linie als Orientierungshilfe dienen. Wenn Sie ein weicheres Liegegefühl bevorzugen, wählen Sie tendenziell eine Matratze mit niedrigerem Härtegrad – und andersrum.  

Tipp: Bei der Wahl einer Gästematratze spielt der Härtegrad beispielsweise nur eine untergeordnete Rolle, da in der Regel verschiedene Personen auf ihr schlafen. Hier empfehlen sich vor allem Matratzen mit einem geringen Gewicht, die durch leichte Handhabung überzeugen.
Bauch, Rücken oder Seite – welche Matratze empfiehlt sich für Ihre Schlafposition?
Schlafen Sie lieber auf dem Bauch, dem Rücken oder auf der Seite (ein)? Auch diese Frage sollten Sie bei der Wahl Ihrer neuen Matratze unbedingt berücksichtigen – denn nicht jedes Modell eignet sich für alle Schlaftypen.
Welche Matratze ist die richtige für Allergiker?
Aufgrund ihrer antibakteriellen und atmungsaktiven Beschaffenheit sind Schaummatratzen ideal für Hausstauballergiker geeignet. Sie sollten außerdem darauf achten, dass der Matratzenbezug abnehmbar und bei mindestens 60°C waschbar ist. So haben Hausstaubmilben keine Chance!
Welche Matratze empfiehlt sich bei bestehenden Rücken-, Lenden- oder Schulterschmerzen?
Wenn Sie bereits unter Verspannungen oder Schmerzen im Rückenbereich leiden, sollte sich Ihre neue Matratze vor allem durch eine besonders hohe Körperanpassung und Punktelastizität auszeichnen. Dadurch kann eine optimale Druckentlastung erzielt werden, die Ihnen dabei hilft zu entspannen und einen regenerativen Schlaf gewährleistet. Hochwertige Kaltschaum-, Viscoschaum- und Gelschaummatratzen passen sich ohne Gegendruck der Kontur Ihres Körpers an und sind daher besonders wohltuend.

Tipp: Ein gesunder Schlaf wird durch das optimale Zusammenspiel von Matratze, Lattenrost und Nackenkissen erzielt. Das Liegegefühl wird hierbei zu 60% von der Matratze, zu 30% vom Lattenrost und zu 10% vom Kissen bzw. Nackenkissen beeinflusst. Bei bestehenden orthopädische Problemen empfiehlt sich ein verstellbarer Lattenrahmen mit möglichst hoher Leistenzahl.
Kuschlig warm oder angenehm kühl – mit welcher Matratze Sie nachts nicht so leicht schwitzen bzw. frieren
Ein angenehmes Schlafklima ist eine der Grundvoraussetzungen für einen erholsamen Schlaf. Um Ihr persönliches Wohlbefinden herzustellen, spielt die Beschaffenheit Ihrer neuen Matratze neben der Wahl Ihrer Bettwaren eine zentrale Rolle. 

Angenehm kühl: Wenn Sie im Schlaf leicht ins Schwitzen kommen, sollten Sie eine Federkernmatratze wählen. Sie zeichnet sich aufgrund ihrer Bauweise durch eine exzellente Belüftung und Klimaregulierung aus. 

Warmes Schlafgefühl: Gehören Sie zu den Menschen, die schnell frieren, sollten Sie sich für eine Matratze mit hoher Wärmeisolation entscheiden. Hierzu gehören Kalt-, Komfort- und insbesondere Viscoschaummatratzen

Tipp: Da das Schlafklima zu 80% von Ihrer Bettdecke abhängt, ist die Wahl der richtigen Bettwaren mindestens genauso wichtig wie Ihre neue Matratze selbst. Einen kühlenden Effekt haben vor allem Naturmaterialien, wie Seide oder Kamelfell. Da diese jedoch oft nicht waschbar sind, stellen Zellulosefasern wie Tencel/Lyocell, Viskose oder Modal eine gute Alternative dar. Über wärmende Eigenschaften verfügen zum Beispiel Daunen und Kaschmir.
Einzel- oder Doppelmatratze – welche Matratze eignet sich am besten für Paare?
Oft schlafen Paare gemeinsam auf einer großen Doppelmatratze. Was zunächst romantisch klingt, kann langfristig gesehen jedoch zu Verspannungen und Schmerzen führen. Da sich Körpergewicht und -größe sowie die Schlafgewohnheiten beider Partner stark unterscheiden können, sollten Einzelmatratzen bevorzugt werden, die perfekt auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Um die unliebsame „Besucherritze“ verschwinden zu lassen, kann eine sogenannte Matratzenbrücke genutzt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung eines durchgehenden Matratzentoppers, der den Schlafkomfort zusätzlich erhöht.  

Tipp: Eine Paarmatratze sollten Sie nur wählen, wenn Sie und Ihr Partner dieselben Schlafpräferenzen teilen und sich in Größe und Statur ähneln. Beachten Sie außerdem, dass überbreite Matratzen tendenziell eine geringere Lebensdauer aufweisen als Einzelmatratzen und das regelmäßige Wenden durch das erhöhte Gewicht erschwert wird.
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